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 Quelle: Electrolux
E-Tender zentralisiert internationalen Frachteinkauf
Electrolux setzt elektronisches Ausschreibungstool für Europa-Tender ein
Alle internationalen Transporte für Gesamt-Europa, ein Frachtausschreibungsvolumen von über 100 Mio. Euro, mehr als 50.000 FTLs, die gesamte Distribution von 20 in 35 europäische Länder: ein Projekt von riesigen Ausmaßen. Vor allem für Michael Blumentsev, Director Transportation Purchasing & Structure bei Electrolux. Unter Blumentsevs Leitung wurde ein Projektteam ins Leben gerufen. Die Aufgabe: alle europäischen Transportausschreibungen für Electrolux zu analysieren, zu bündeln und aufzubereiten. Die Tender sollten standardisiert und für die 20 teilnehmenden europäischen Länder parallel ausgeführt werden. „Der Europa-Tender 2009 war ein Mammut-Projekt“, so Blumentsev. „Oberste Priorität hatte für mich die Sammlung und Bündelung der Daten, um sie in eine gemeinsame Struktur zu bringen. Gleichzeitig war es mein erklärtes Ziel, für den Ausschreibungsprozess eine einheitliche Vorgehensweise sowie eine durchgängige Dokumentation zu garantieren.“
Den Ausschreibungsprozess effizient gestalten “Wir haben für Electrolux einen neuen standardisierten und transparenten Ausschreibungsprozess eingeführt“, so Blumentsev weiter. Während lokale Teams die aktuellen Dienstleister und Speditionen identifizierten und kontaktierten, um deren Teilnahme an der Ausschreibung zu gewährleisten, definierte der zentrale Transporteinkauf weitere strategische Supplier und implementierte daraufhin ein elektronisches Tool, das den Prozess von Anfang bis Ende unterstützen sollte.
„Innerhalb des neuen Ausschreibungsprozesses haben wir uns entschlossen, eine elektronische Ausschreibungsplattform zu benutzen. Wir haben uns für TICONTRACT entschieden, aus verschiedenen Gründen: der umfassende Dienstleister-Pool, die umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten und die Experten-Kenntnis des Unternehmens, um nur ein paar zu nennen“, so Blumentsev. „Neben der hervorragenden Funktionalität des Produkts schätze ich besonders die Zusammenarbeit mit dem TICONTRACT-Team: In der Vorbereitung des Tenders wurden wir auf strategischer Ebene in Fragen wie Datenbündelung, -strukturierung, Anlegen der Ausschreibungen etc. beraten und unterstützt. Im operativen Geschäft kümmerte sich zudem das internationale Support-Team intensiv um die Betreuung der Dienstleister.“
Rekordanzahl an Angeboten
Electrolux lud über 1.200 Dienstleister zur Ausschreibung ein. Mehr als 100.000 Angebote wurden abgegeben. Diese große Anzahl war nur deshalb beherrschbar, weil das Tool mit wenigen Mausklicks verschiedene Beauftragungsszenarien simulieren kann. „Natürlich ist das eine große Anzahl an Angeboten, und es ist durchaus ein Aufwand, dies zu handeln. Aber das Ergebnis war überzeugend und äußerst zufrieden stellend“, so Blumentsev. „Ohne elektronische Unterstützung wäre dies unmöglich gewesen. Das beste Ergebnis der gesamten Aktion“, fügt er hinzu, „war die effektive und wertvolle Interaktion mit unseren Kollegen verschiedener Landesgesellschaften: Wir wurden ein Team und haben auch so gearbeitet. Ich bekam fantastisches Feedback von vielen meiner Kollegen.“
Transparenz durch detaillierte Auswertungsfunktion Zusätzlich zum standardisierten Tendering Prozess bietet die elektronische Plattform eine Vielzahl von Analyse- und Filterfunktionen, um die Angebote intern zu bewerten. “Das Auswertungstool ist für uns sehr attraktiv”, so Blumentsev. „Damit können wir verschiedene Simulationen erstellen und uns Bestpreise, Rankings und Szenarien erstellen lassen. Das garantiert uns Transparenz für den gesamten Prozess und lässt eine sehr gute Vergleichbarkeit der einzelnen Angebote zu.“
Eine gute Plattform für die Zukunft „Die positive Auswirkung dieses Europa-Tenders hat zum einen unsere cost base für 2009 erheblich reduziert, zum anderen konnten wir einen europaweiten standardisierten Prozess etablieren, mit der Hilfe eines High-End Einkaufstools, das in Frachtausschreibung spezialisiert ist“, fasst Ulf Harring, Head of Supply Chain Europe, zusammen. „Außerdem hatten wir die Möglichkeit, zahlreiche interessante Dienstleister und Partner kennen zu lernen.“
Blumentsev fügt hinzu: “Das Ergebnis? Eine rekordverdächtige Reduktion unserer Transportraten um über 10%! Gleichzeitig konnten wir die Zuverlässigkeit und die Qualität unserer Dienstleister steigern. Sobald die wirtschaftliche Situation sich verbessert, rechne ich sowohl mit steigenden Kapazitäten als auch mit steigendem Preisdruck. Dennoch bin ich sehr zuversichtlich, dass wir mit diesem neuen Setup fähig sein werden, unser Unternehmen durch qualitative Transportlogistik zu guten Konditionen zu unterstützen.“
Juli 2010
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